Sonntag, 31. März 2019
Ravenna
Es ist Donnerstag und wir haben schon länger beschlossen. heute einen Ausflug nach Ravenna zu machen. Unser Frühstück ist wie immer gut. Den Espresso verlängern wir mit Wasser, so haben wir mehr Flüssigkeit. Den richtigen Espresso heben wir uns für mittags auf.
Der Zug nach Ravenna braucht eine gute Stunde und wir fahren wieder mit dem Bus 11 bis zur Autostationi, von wo es ca. 100 Meter bis zum Bahnhof ist. Eine freundlichen Angestellte der Bahn erklärt uns den Automaten und wir bekommen unser Biglietti. Diese müssen vor Fahrtantritt immer entwertet werden, sonst sind sie nicht gültig. Die Zugfahrt durch die Poebene ist unspektakulär und wir kommen viertel nach elf in Ravenna an.
Was für ein Gegensatz zu Bologna - er könnte größer nicht sein. Keine alten Gebäude, keine Arkaden, selbst die engen Gassen sind hell! In Bologna ist es die ganze Stadt, die uns in ihren Bann gezogen hat, in Ravenna sind es einige Kulturdenkmäler, die schon über 1500 Jahre alt sind.
Vom Bahnhof laufen wir geradeaus die Viale Farini Richtung Piazza del Popolo, weil wir beim Uffici Informazione Turistica einen Stadtplan holen wollen. Unterwegs kommen wir an der Basilika di San Giovanni Evangelist vorbei und statten ihr einen Besuch ab
Auf der Piazza del Popolo gibt es viele Wurst-, Käse- und Brotstände, bei denen man probieren kann. Ein wenig probieren wir und vertrösten die Verkäufer auf später. Wir trinken erstmal einen Kaffee und schauen dem Treiben zu.
Ravennas Kirchen sind für ihre Mosaiken berühmt. In fast jeder findet man welche. Also geht es zuerst zur Basilika di San Vitale und dann zum Mausoleo die Galla Placidia. Es ist schon überwältigend, was da an Wänden und Decken für Gemälde aus Mosaik sind.
Weiter geht es zum Battistero degli Ariani und zur Basilika San Apollinare Nuovo.
Auffallend sind die Massen an Schülern, die unterwegs sind und wohl ihren Geschichtsunterricht nach Ravenna verlegt haben.
Auf dem Weg kommen wir immer wieder an einer Kirche vorbei - wir können sie gar nicht alle besuchen.
Der Dom selbst ist nicht so spektakulär aber es gibt da das Battistero Neolano und die Capella San Andrea im Museo Arcivescovile. Gerade letztere hat sehr tolle Mosaike mit einer großen Leuchtkraft. Wir sind sehr beeindruckt.
Nach einem weiteren Kaffee schlendern wir zur Piazza del Popolo und kaufen dort Käse und Oliven. Bei den vielen Genüssen fällt es schwer sich zu entscheiden und zu beschränken.
So fahren wir wieder nach Bologna und kaufen in der Nähe von unserer Wohnung noch Käse und Wein für das Abendessen
Ein schöner Ausflug geht zu Ende!
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