Montag, 22. April 2019

Radtour an Ostermontag

Ostermontag und das Wetter verspricht, wieder gut zu werden. So haben Karin und ich uns gestern mit Freunden zu einer Radtour verabredet. Von Oberreut sollte es eine Tour südlich von Karlsruhe werden.
Um halb zwölf ging es los, es war nicht ganz so warm, da die angekündigten Schleierwolken tatsächlich da waren. Am Golfplatz vorbei und über den Runden Plom ging es nach Ettlingen. Dort saßen die ersten Mittagsgäste vor den Restaurants in der Sonne. Am Albgaubad vorbei ging die Fahrt zum Saumweg. Dieser führt von Ettlingen bis etwa Waldprechtsweier.
Untere Glasbachhütte
In stetigem Auf und Ab ging es den Saumweg entlang bis wir rechts nach Malsch
abbogen.




Im Alten Bahnhof war Mittagspause angesagt. Flammkuchen, Currywurst und Käsespätzle wurden mit Weizenbier und Radler verzehrt.
So gestärkt fuhren wir über Neumalsch nach Bietigheim. Dort suchten wir das neue Haus, in das eine Freundin von uns in Kürze einziehen wird. Es dauerte ein wenig länger!
Jetzt nach Elchesheim-Illingen zum Fischerhaus, wo wir uns einen Kaffee gönnten. Auf dem Rheindamm ging es nun weiter Richtung Au am Rhein und Neuburgweier. Der Rheindamm wird zwischen Elchesheim-Illingen und Au am Rhein zur Zeit erneuert, so dass die Fahrt dort ein wenig abenteuerlich und auch - wegen des schlechten Weges - nicht so schön war.
Weiter ging es nach Rappenwörth, wo wir dem Rheinstrandbad einen Besuch abstatten. Dann über Daxlanden an die Alb und an dieser entlang bis zum Kühlen Krug. Hier verabschiedeten wir uns von unseren Freunden und fuhren wieder nach Oberreut. Dort zeigte der Tachometer 60 km an.
Ein schöner Osterausflug ging zu Ende!

Sonntag, 21. April 2019

Panoramaweg Baden-Baden Etappe 1

Das Zeichen des
Panoramaweges
Nachdem am Donnerstag in den BNN der neu gestaltete Panoramaweg Baden-Baden in den höchsten Tönen gelobt wurde, beschlossen Karin und ich am heutigen Ostersonntag die erste Etappe zu Wandern.
Bei herrlichen Osterwetter -es waren bis zu 37 Grad angekündigt- ging es zuerst mit den Rädern zum Bahnhof und dann mit der S-Bahn nach Baden-Baden Bahnhof (in Oos). Anschließend mit dem Bus in die Innenstadt bis zur Haltestelle LA Museen. Schon kurz darauf entdeckten wir den grünen Kringel, der den Panoramaweg kennzeichnet.
Bernharduskapelle
Über Straßen und Treppen ging es an der Stiftskirche vorbei zum neuen Schloss. Da an einem Abzweig ein Zeichen fehlte, machten wir einen Abstecher zum Pädagogium. Das war nicht schlimm, da wir von dort den ersten Blick über die Stadt genießen konnten.
Hinter dem Neuen Schloss hörte der geteerte Weg auf, was wir begrüßten.
Altes Schloss
Nun ging es stetig bergauf, immer wieder unterbrochen durch Blicke auf die Stadt, auf die umliegenden Berge und das Rheintal. Kurz vor dem Alten Schloss statteten wir der Bernharduskapelle einen Besuch ab.
Obwohl das Alte Schloss eine Burgruine ist, macht sie immer noch einen imposanten Eindruck und die Ausblicke sind toll. Nach einer kurzen Besichtigung (da renoviert wird, konnten wir nicht überall hin) ging es weiter bergauf zum Battert. Der Battert ist eine Felsformation oberhalb von Baden-Baden und dort wird auch geklettert. Allerdings sind bestimmte Felsen wegen Vogelbrut gesperrt!
Der Weg wurde schmaler und felsiger. Die Ritterplatte oberhalb des Schlosses entschädigte für die Mühen des Aufstiegs: der Blick von dort ist atemberaubend!
Obwohl auf dem Weg hoch von Baden-Baden nicht sehr viele Leute unterwegs waren, war die
Blick von den Battertfelsen
Ritterplatte ziemlich voll. Bis zum Alten Schloss kann man nämlich mit dem Auto fahren. Wir wählten den Oberen Felsenweg und wanderten noch eine Strecke, bis wir einen schönen Felsen mit Ausblick fanden und dort Vesper machten. Hier konnten wir auch den Kletterern zusehen, die die Felsen bestiegen.
Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es weiter an der Bergwachthütte vorbei zur Unteren Batterthütte und von dort über die Engelskanzel und den Parkplatz Wolfsschlucht zur
Teufelskanzel
Teufelskanzel. Jetzt war es nicht mehr weit zu unserem Ziel - der Talstation der Merkurbahn.
Eine lange Schlange stand an der Talstation, so dass wir auf eine Fahrt nach oben verzichteten und lieber mit dem Bur nach Baden-Baden fuhren und dort einen Aperitivo tranken. (Leider gab es keine Häppchen wie in Norditalien).
Mit dem Bus zum Bahnhof und mit dem Zug nach Hause und ein schöner Wandertag ging zu ende.


Mittwoch, 10. April 2019

Wieder nach Hause


Mittwoch. 10. April 2019

Der Urlaub ist vorbei und heute geht es wieder nach Hause.

Um 7 Uhr 45 rappelt der Wecker und reißt mich aus einem seltsamen Traum. Glücklicherweise kann ich mich an meine Träume selten erinnern. Ich weiß nur noch. dass dieser etwas mit meiner früheren Arbeit zu tun hat. Und das nach fünf Jahren!
Heute gibt es nur kleines Programm bis wir aufbrechen.
In einer Bäckerei kaufen wir Baguette. Sie haben keine Croissants, so gehen wir in die nächste und erstehen dort welche.
Mit der Metro zum Bahnhof. Da wir am ersten Tag eine 72-Stunden-Karte gekauft haben, gilt sie noch bis heute Mittag um 15 Uhr. Am Bahnhof gibt es einen Kaffee und dann steht auch unser Zug schon bereit.
Die Gleise sind in Marseille mit Buchstaben bezeichnet und der TGV steht auf Gleis J.
Der Zug fährt pünktlich um 09:15 Uhr auf die Sekunde ab und jetzt fahren wir mit ungefähr 290 km/h durch die Landschaft.
Mit dem Zug fahren ist gemütlich: Landschaft gucken, lesen, schlafen, sich unterhalten. Zwischendurch packen wir unser Essen aus: Käse, Salami, Baguette, Gurke, Tomaten und Oliven. Es schmeckt uns mal wieder,
Bis Straßburg ist der Zug pünktlich und dann geht es über den Rhein auf der deutschen Seite. In Baden-Baden ist auch Halt und nun hat der Zug Verspätung! In Karlsruhe kommen wir dann mit knapp zehn Minuten Verspätung an.

Karlsruhe hat uns wieder!!!



Marseille 3


Dienstag, 9. April 2019

Unser zweiter und letzter Tag in Marseille. Wir gehen wieder beim gleichen Restaurant frühstücken, wie gestern. Ich glaube, er hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Heute wollen wir zur Basilika Notre Dame de la Garde, einer Kirche, die majestätisch auf einem Berg thront.
Der Bus Nr. 60 fährt am alten Hafen ab und wir können bis nach oben fahren. Der Ausblich über die Stadt und das Meer ist grandios.Alles ist so klein da unten. Und auf der höchsten Stelle der Kirche steht eine goldene Marienstatue. Auch das Innere ist ganz toll. Es ist schon irre, wie viel Geld und Arbeitskraft für solchen Bauten aufgewandt wurden und heute noch zum Erhalt aufgewendet werden.
Wir fahren wieder mit dem Bus nach unten zum Hafen und dann mit der Metro zum zweiten Event des Tages: zum Place de Capucins. Hier findet täglich ein Obst- und Gemüsemarkt statt. Und rund um diesen Platz findet man alles, was was das Herz begehrt und aus Afrika kommt. Wir streifen durch die Gassen mit ihren afrikanischen Läden und Restaurants. Als wir Hunger bekommen, beschließen wir, in einer tunesischen Gaststaääte zu essen - natürlich auf der Straße. Karin bestellt Brick, ein frittierter Fladen mit Ei und Crevetten gefüllt, ich Leblebi, eine Suppe mit Kichererbsen, Ei und Thunfisch. Es schmeckt köstlich.
Anschließend streifen wir weiter durch die Straßen, holen Geld und finden eine afrikanische Schneiderei, bei der wir zwei Pakete Stoff kaufen. Jetzt können unsere MAHZUKAM-Näherinnen wieder nähen.
Jetzt haben wir noch Zeit und wir fahren zum Palais Longchamp. Unterwegs sehen wir wieder eine Kirche mit zwei spitzen Kirchtürmen. Wir steigen aus der Bahn und stellen fest, dass es die einzige evangelische Kirche in Marseille ist. Auf einem Platz nebenan trinken wir einen Kaffee bevor wir die Kirche besichtigen. Dann geht es weiter zum Palais Longchamp.
Das ist das ehemalige Wasserwerk von Marseille und ein wirklicher Prachtbau. Es geht über eine Treppe nach oben an einem Wasserfall mit Figuren vorbei. Sie zeigen wohl, dass durch das Wasser, das von der Durance aus 85 km Entfernung über Tunnels und Aquädukte nach Marseille gebracht wurde, die Landwirtschaft aufgeblüht ist. Hinter dem Palast ist ein Park angelegt mit Brunnen und Spielplatz.
Mit der Bahn fahren wir wieder zurück zum Cours Belsunce. Dort gehen wir etwas essen in einem Restaurant, das türkische und kurdische Gerichte anbietet. Hier funktioniert die Verständigung zwischen Türken und Kurden offenbar. Wir bestellen Kofte und gemischte Vorspeisen zu je neun Euro. Es schmeckt wieder prima und wir werden gut satt.
Wenn man ein wenig schaut und nicht immer französische Küche braucht, kann man in Marseille gut und auch nicht zu teuer essen.
Wir kaufen noch für die Fahrt morgen ein und gehen dann ins Hotel zurück.
Nach einer Ruhepause machen wir noch einen Abendspaziergang an den Hafen. Die Notre Dame de la Garde strahlt auf dem Berg über alles.
Von unserem Zimmerfenster aus sehen wir tatsächlich das beleuchtete Riesenrad beim MuCEM.
Noch ein Schlummertrunk und es geht zu Bett. Am nächsten Morgen müssen wir früh raus.

Marseille 2

Montag, 8. April 2019


Wir haben kein Frühstück im Hotel bestellt, weil wir lieber etwas in einer Bar essen wollen. So gehen wir gemütlich raus und zuerst an den Quai de la Fraternité. Dort findet jeden Morgen ein Fischmarkt statt. Sehr groß ist er allerdings nicht aber die Auswahl ist nicht schlecht. Ein Fischer kommt gerade und bringt seinen Fang an Land. Ob die Fischer davon leben können, bezweifle ich. Wenn eine Ferienwohnung in Marseille hätten, würde ich dort auch frischen Fisch kaufen. Wir gehen weiter zum Quai du Port. Die Sonne scheint herrlich und obwohl es noch ziemlich frisch ist, setzen wir uns bei einer Bar im Freien hin und bestellen ein Petit Dejeuneur. Das besteht aus einen Schocko Croisant, einem halben Baguette, Butter und Marmelade und Kaffee sowie einem Glas frisch gepressten Orangensaft. Für 6,50 Euro in Marseille am Vieux Port ist das nicht schlecht.
Anschließend geht es ins Panier-Viertel, einem Vorzeigestadtteil von Marseille. Bergauf-bergapp und auch treppauf-treppab geht es kreuz und quer durch das Viertel, das an jedem Straßeneck etwas neues bietet. Wir kommen zur Vieux Charité, das einmal als Armenkrankenhaus gegründet wurde. Leider können wir sie nur von der Straße aus ansehen, das sie montags geschlossen ist.
Unterwegs kaufen wir uns Brot und Wurst, dazu Gurke, Tomate und Oliven.
Anschließend gehen wir zur „Cathédrale de la Major, der größten Kirche in der Stadt. Sie ist sowohl von außen als auch von innen beeindruckend.
Nicht weit davon entfernt ist das MuCEM, das Museum der Zivilisation Europas und des Mittelmeerraumes. Dies ist ein beeindruckender Bau aus Stahl, Beton und Glas.
Bevor wir sie besichtigen setzen wir uns am Ufer auf eine Bank und essen.
Anschließend gehen wir in desMuCEM. Allerdings nicht in eine Ausstellung sondern wir laufen auf einem Steg um das Gebäude nach oben. Nach außen hat es eine gebrochene Betonfassade und innen viel Glas und Stahl. Oben ist ein Cafe und wir trinken einen Kaffee, der wohl mit der Höhe auch immer teurer wird. er hat drei Euro gekostet.
Über einen Steg (Passerolle) geht es zum Fort Saint Jean. Das ist eines der beiden Forts, die den Eingang des Hafens überwachten. Von einem der Türme hatten wir einen schönen Überblick über die Stadt. Es gibt dort auch einen Garten der Immigration, der sehr schön angelegt ist. Nach einem Rundgang geht es über einen weiteren Steg wieder ins Panier-Viertel. Auf dem Place de Lenche trinken wir einen Pastis als Aperitiv. Auf dem Rückweg zum Hafen kommen wir an einem Eisstand vorbei, der schwarzes Vanilleeis anbietet. Natürlich probieren wir es und es schmeckt gut. Muss es auch, wenn eine Kugel 3 Euro kostet.
Im Hafen fahren wir mit dem Ferry-Boat auf die andere Seite. Das ist bei unserer Karte enthalten.
Im Hotel ruhen wir uns nun etwas aus.
So gegen acht Uhr gehen wir essen. Gestern sind wir am S´Esplanade vorbeigekommen und es hat uns zugesagt. Sie bieten dort ein Dreigängemenü für 20 Euro an und das ist nicht schlecht.
Wir wählen an diesem Abend
Vorspeise Karin: Muscheln, Frieder: Muscheln, Austern und Schnecken
Hauptgericht Karin: Variation von zwei Sorten Fisch, Frieder: Bouillabaise
Nachtisch: Karin: Mousse au Chocolade, Frieder: Ziegenkäse
dazu eine Flasche Weißwein

es war sehr gut und wir können es nur empfehlen.

Marseille 1


Sonntag, 7. April 2019

Heute geht es weiter nach Marseille. Deshalb heißt es früh aufstehen, so gegen sieben. Wir nehmen nur einen Kaffee und Jürgen hat uns Brote geschmiert, damit wir nicht verhungern. Der Zug fährt um 08:29 Uhr von Imperia nach Savona. Wir fahren ein Stück rückwärts, weil der Flixbus in Savona hält aber nicht in Imperia. Macht nichts. Wir kommen mit kleiner Verspätung in Savona an. Dort kaufe ich noch zwei Sandwich, da die Brote von Jürgen sicher nicht bis 14:45 Uhr in Marseille reichen.
Der Busfahrer hält zuerst an der falschen Stelle und wir müssen ihn darauf aufmerksam machen, dass er ein Stück weiter fahren muss. Die Fahrt nach Marseille ist kurzweilig und ohne Zwischenfälle.
Da Sonntag ist, kommen wir schon eine viertel Stunde früher an.
In Marseille kaufen wir uns ein 72-Stunden-Ticket für 10,20 Euro, so müssen wir nicht immer wegen Fahrscheinen gucken. Das Ticket gilt auch für das Ferry-Boat im alten Hafen.
Mit der Metro fahren wir zum Vieux-Port, dem alten Hafen von Marseille. Heute liegen hier jede Menge Sportboote, für Waren gibt es den neuen Hafen. Es ist nur ein kurzes Stück bis zum ibisBudget Hotel Vieux-Port und wir checken ein. Das Zimmer ist entsprechend klein aber es kostet auch nur 60 Euro trotz der zentralen Lage.
Nun erkunden wir noch ein wenig die Gegend rund um den Vieux-Port. Einen Stadtplan haben wir im Hotel bekommen und in der Tourist Info holen wir noch einen auf deutsch. Gleidh bei uns Richtung Wasser ist der Platz „Cours-Honorè-dˋEtienne-dˋOrves“ mit viele Restaurants. Hier gönnen wir einen Kaffee. Auf der Canebiere ist eine Demo wohl von Algeriern. Es ist ein großen Polizeiaufgebot da und wir halten uns besser fern. Hinter der Tourist Info ist das „Musée d´Histoire et Port Antique de Marseille“. Das besuchen wir und bestaunen die Funde. Marseille wurde etwa 600 v.C. von griechischen Siedlern als Massalia gegründet. Ab dieser Zeit kann man Überreste ansehen. Am Quai du Port essen wir eine Broschetta und schauen dabei dem Treiben am Hafen zu.
Anschließend wenden wir uns nach Nordwesten und treffen auf den Cours Belsunce mit jeder Menge türkischen und arabischen Gaststätten. Wir finden einen offenen Supermarkt und kaufen uns eine Flasche Rotwein für einen Schlummertrunk.
Jetzt geht es durch verschiedene Straßen wieder zum Hotel um noch ein Wenig zu ruhen.
Gegen acht Uhr suchen wir uns einen Gaststätte, um etwas zu essen. Wir finden ganz in der Nähe einen Inder. Karin bestellt Reis mit Gemüse und ich Lamm mit Soße und dazu einen halben Liter Rotwein. Es schmeckt uns sehr gut und nach einem Kaffee gehen wir wieder ins Hotel. Von der Rezeption bekommen wir zwei Weingläser und wir trinken jeder noch ein Glas.

Imperia 4

Samstag, 5. April 2019


Nach der großen Wanderung gestern steht heute nur unsere Einladung zum Essen auf dem Programm. Christa und Jürgen haben in Imperia im Fischrestaurant Trattotia Del Mare Pescematto einen Tisch für halb eins für uns reserviert. Dort gibt es ein Fischmenü für 35 Euro inklusive Wasser, Wein und Kaffee.
Es war gigantisch, was dann aufgefahren wurde.
  • Erst gab es einen Gruß aus der Küche mit kleinen Pizzastücken und Baccalabällchen.
Dann erst ging es richtig los:
  • Ein Vorspeisenplättchen mit fünf Teilchen für jeden
  • Schwertfisch
  • Ravioli
  • Lasagne
  • Thunfisch
  • Nachtisch
Alles natürlich mit Fisch. Den Thunfisch haben wir dann tatsächlich nicht mehr geschafft und Jürgen und Christa haben den Rest mit nach Hause genommen.. Vom Haus gab es zum Schluss noch einen Grappa.
Eigentlich wollten wir noch etwas spazieren laufen aber wir konnten nicht mehr. Zu Hause haben wir uns alle erst mal hingelegt, um zu verdauen

imperia 3


Freitag, 5. April 2019

Heute wandern wir, das heißt Jürgen, Karin und ich. Christa mag nicht und bleibt zu Hause. Es geht durch Olivenhaine mal an der Straße, mal über Feldwege und auch über schmale Pfade bergauf/bergab bis wir nach ca. vier Stunden in Dolcedo ankommen. Dort gönnen wir uns einen Weißen mit Sprudel und laufen anschließend wieder zum Haus hinauf. Eine schöne Tour.
Jürgen - wer sonst - kocht. Hackbraten nach Art des Pfarrers. Es schmeckt natürlich wieder toll.
Dazu und später trinken wir noch etliches an Wein.

Imperia 2


Donnerstag, 04.04.2019

Heute steht nichts großes auf dem Programm. Nach dem Frühstück fahren wir nach Imperia, das heißt nach ... Imperia besteht aus zwei Stadtteilen: ... und …
In ist heute Markttag und da wollen wir hin. Allerdings ist - vielleicht wegen dem schlechten Wetter wenig auf dem Markt los. So laufen wir nur ein wenig herum und gehen dann noch ans Meer. Vom Parkplatz laufen wir einen schönen Weg bis zum Jachthafen. Hier liegen die Millionen im Wasser. Alles vorgehaltene Löhne, wie Jürgen richtig bemerkt. Draußen auf dem Wasser macht einer Kitesurfing und ein anderer schwimmt tatsächlich. Bei diesem Wetter und den niedrigen Temperaturen schüttelt es uns. In einer Bar dort mit Blick aufs Wasser bestellen wir uns Aperitivo. Es gibt Nüsschen, Tackos und kleine Stückchen mit Brot. Wir gehen wieder den gleichen Weg zurück. Meine Knie tun heute ziemlich weh und ich laufe sehr unrund.

Imperia 1


Nach dem ich aufgestanden bin bringe ich den Müll weg und gehe Brötchen holen. Dazu noch Schinken, Salami und Käse. Auf dem Heimweg fängt es an zu regnen. Ich hoffe, dass es nicht stärker wird.
Entspannt frühstücken wir, packen unsere Rucksäcke, räumen und noch ein wenig auf. Es regnet jetzt ziemlich stark! Zum ersten mal auf unserer Reise regnet es richtig stark. So erleichtern wir Alessandra um einige Müllbeutel, um unsere Rucksäcke vor der Nässe zu schützen. Glücklicherweise sind es zum Bahnhof nur knapp 200 Meter und wir werden nicht sehr nass. Sowohl am Fahrkartenschalter als auch am Automaten hat es viele Leute. Die Mädchen am Automaten brauchen ziemlich lange und ich bekomme die Fahrkarten am Schalter dann doch schneller. Mit den Automaten ist es auch so eine Sachen: Erst machen sie einen darauf aufmerksam, dass man gut auf seine Sachen aufpassen soll - auch auf deutsch, wenn man das so will. Dann muss man sich durch das Menü klicken, bis man endlich sein Geld los wird. Wenn dann ein Fehler passiert, muss man eventuell von vorne anfangen.
Am Bahnhof müssen wir noch etwas warten, bis der Zug nach Genova-Brignole kommt. Genova-Brignole ist der Umsteigebahnhof Richtung Ventemiglia, dem Grenzbahnhof nach Frankreich. Die Fahrt geht teilweise direkt am Meer vorbei, das ist sehr schön und es hat auch aufgehört, zu regnen.
Um halb zwei erwarten uns Christa und Jürgen am Bahnhof in Imperia und wir fahren gemeinsam zu ihrem Haus hoch über Dolcedo. Vom Wintergarten können wir bis ans Meer sehen.
Jürgen kocht, Emma auch und es gibt viele verschiedene Kleinigkeiten zu essen. Dazu viel Wein. Wir reden, essen und trinken (ziemlich viel) bis wir dann zu Bett gehen. Es regnet die ganze Nacht.

Dienstag, 2. April 2019

Rapallo 2

Unser letzter Tag in Rapallo. Nach zwei kräftigen Wandertagen wollen wir es heute etwas ruhiger angehen. Ich machen den Vorschlag, mit der Seilbahn auf den Monte Rosa zu fahren. Kurz unterhalb des Gipfels gibt es das Santuaria Nuove Sinora di Montallegro, eine Wallfahrtskirche. Zum Gipfel hoch wurde ein Kreuzweg angelegt. Mit der Seilbahn überwinden wir die 600 Meter in 10 Minuten, zum Gipfel sind es dann nochmals knapp 100 Meter mehr.
Wir fahren also hoch, besuchen die Kirche und laufen dann noch zum Gipfel hoch. Nicht wegen dem Kreuzweg, sondern weil wir hoffen, von dort oben eine gute Sicht zu haben. Da es aber insgesamt heute ein trüber Tag ist, ist die Sicht auch nicht besser und Bäume stehen auch noch im Weg herum.
Unten bei der Kirche wenden wir uns nach links einem schönen Weg durch den Wald am Berghang entlang. Es ist alles sehr entspannt, nur die Vögel zwitschern.
Bei einem Abzweig gehen wir an der anderen Bergseite entlang und hoffen, so wieder zurück zu kommen. Nach einiger Zeit wissen wir nicht mehr, ob wir so noch richtig sind. Wir gehen also wieder zurück und finden einen schönen Picknickplatz. Also packen wir unser Vesper aus und essen. Hier ist außer uns niemand mehr.
Wir laufen wieder zurück zur Kirche und zu einem Gasthaus, wo wir einen Kaffee trinken.
Um 15 Uhr geht es mit der Seilbahn wieder ins Tal.
Zu Hause machen wir erst mal wieder Siesta bevor wir die letzten Einkäufe machen und noch ein wenig andere Ecken von Rapallo ansehen wollen. Nachdem wir noch einen Wein für heute Abend gekauft haben laufen wir am Meer entlang und kommen dann beim Castello an. In einer Bar hat es noch einen Tisch frei und wir bestellen Aperitivo. Es gibt richtig viel dazu, außer Nüsschen und Chips auch kleine Nudeln mit Tomatensoße und vieles mehr. Der Preis ist auch wirklich gut: nur 6,50 Euro pro Person.
Anschließend noch Tomate und Gurke und feine Pasta kaufen und der Abend ist gerettet.
Morgen geht es dann mit dem Zug nach Imperia.

Cinque Terre

Heute wollen wir zum Wandern in die Cinque Terre, jenem Teil Liguriens, von dem alle schwärmen. Also nach dem Frühstück wieder zum Bahnhof. Diesmal fahren wir mit dem Intercity von Rapallo direkt nach Monterosso, dem ersten Ort der Cinque Terre. Von dort soll es erst nach Vernazza und dann nach Corniglia zu Fuß gehen. Bei der Tourist Information bekommen wir aber gesagt, dass wir nur bis Vernazza gehen können, der Rest ist gesperrt. Warum wissen wir nicht, aber es gibt dort öfters Erdrutsche und dann muss der Weg neu gerichtet werden. Ähnliches haben wir auch schon im Reiseführer gelesen.
Als wir ankommen, waren sehr viele Leute in Monterosso und wir haben schon befürchtet, dass wir im Gänsemarsch nach Vernazza laufen müssten. Das war zum Glück nicht so. Es waren zwar immer noch Leute unterwegs aber es war ok. Monterosso besteht aus zwei Teilen: der Altstadt und dem neueren Fegina. Dazwischen liegt der Bahnhof. Überhaupt haben alle fünf Dörfer der Cinque Terre einen Bahnhof und können so mit dem Zug erreicht werden. Dazu gibt es einen Cinque Terre Express, der von Sestri Levante nach La Spezia und zurück fährt.
Wir machen uns also auf unsere zweite Wandertour in diesem Urlaub von Monterosso nach Vernazza. Nachdem am Anfang der Weg noch betoniert war, wechselt er seinen Zustand zu Sand und Stein. Ab und zu gibt es auch Treppen und es ist ein herrlicher Wanderweg ohne große Schwierigkeiten. Es ist an diesem Tag ziemlich wrm und wir sind froh, dass wir unsere Hosenbeine abmachen können. Unterwegs finden wir dann einen Platz im Halbschatten und mit schöner Aussicht auf Meer für ein Vesper. Wurst, Käse, Brot und Gurke schmecken hervorragend. Zum Trinken gibt es dazu Wasser. In jedem Ort in Italien gibt es öffentliche Brunnen mit Trinkwasser! In Vernazza angekommen erkunden wir erst mal den Ort ehe wir dann mit dem Zug nach Corniglia weiter fahren.
Corniglia hat eine Besonderheit: es liegt nicht am Meer, sondern auf dem Berg. Die anderen vier Dörfer liegen am Meer. In Corniglia laufen wir deshaln zunächst über Treppenstufen in den Ort hinauf. Es gibt auch einen Shuttlebus aber den sparen wir uns. Wir erkunden den Ort und blicken immer wieder aufs Mer hinunter. Auf einem Dorfplatz trinken wir wieder einen Aperitivo. Karin diesmal Limoncella Spritz und ich Aperitivo del Casa.
Mit dem Zug geht es dann wieder über Sestri Levante nach Rapallo. Ein Schöner Tag geht wieder zu Ende.

Rapallo 1

Heute wollen wir wandern gehen. Und zwar im Parco di Portofino. Vor zig Jahren war Karin schon mal mit Angelika zusammen in Portofino und sie möchte es gerne mal wieder sehen. So beschließen wir, mit dem Zug nach Camogli zu fahren. Das sind zwei Stationen Richtung Genua.
In Camogli geht es dann los: zunächst einem kleinen Tal entlang in die Höhe. Der Weg ist betoniert, damit die Leute mit dem Motorrad zu ihren Häusern fahren können, die sich hier nach oben aneinander reihen. Es geht gleich richtig zur Sache: bergauf und nach ca. 40 Minuten erreichen wir San Rocco di Camogli, ein kleines Nest in den Bergen, natürlich mit Kirche.
Weiter geht es auf dem Weg Nr. 5, der mit zwei roten Punkten gekennzeichnet ist immer weiter nach San Fruttuoso. Kurz hinter San Rocco verkaufen findige junge Leute Keramik und Kaffee. Ich hätte gerne zwei Espressotassen gekauft, aber es gab nur eine, die mir gefiel. So kaufte ich keine. Bei einem Abzweig geht es nach Punto Chiapa am Meer unten. Das machen wir aber nicht, da wir sonst wieder steil nach oben müssten. So bleiben wir oben und der Weg wird immer besser. Teilweise sind Ketten angebracht und der Weg ähnelt mehr einem Klettersteig als einem Wanderweg. Er ist häufig ziemlich ausgesetzt und wir müssen aufpassen. Die Steine sind von den vielen Wanderern abgeschliffen und speckig. Wenn wir schon denken, jetzt geht es gemütlich, kommt wieder eine felsige Partie mit Ketten.
Es geht dann nach unten in ein Tal und weiter zu einem Pass hinauf bevor es in Serpentinen nach San Fruttuoso hinuntergeht. Dieses besteht aus ein paar Häusern in einer Bucht und natürlich einer Kirche. Für meine Knie war diese Wanderung ganz schön anstrengend. Ein wenig sollte ich sie doch schonen.
Wir beschließen deshalb, mit dem Boot nach Santa Margherita zu fahren, dort gut essen zu gehen und dann mit der Bahn nach Hause.
Das machen wir auch so. Das Boot fährt 1/2 Stunde später, so dass wir genügend Zeit haben, uns ein wenig auszuruhen. Für Karin gibt es auch ein Highlight: das Boot hält in Portofino und wir können es vom Boot aus sehen. Viele Leute gehen an Bord, um mit dem Boot nach Hause zu fahren. Da Sonntag ist, ist der Betrieb groß.
Ich frage Alessandra nach einem guten Fischrestaurant in Santa Margherita und sie nennt mir zwei. Eines davon finden wir nicht gleich und so gehen wir ins "Santa Lucia".
Als Vorspeise bestellen wir Meeresfrüchte (wir teilen uns eine Portion und das ist gut so) und als Hauptgericht Fisch mit Kartoffeln. Dieser wird uns zuerst ganz gezeigt und dann tranchiert auf zwei Tellern gebracht. Dazu eine Flasche Weißwein und eine Flasche Wasser. Es schmeckt hervorragend. Es war natürlich nicht ganz billig aber einmal im Urlaub muss man sich das gönnen. Als Abschluss noch einen Nachtisch und Kaffee. Damit ist dieser Tag gut beendet und wir fahren mit dem Zug wieder nach Hause.

nach Rapallo

Heute Morgen geht es nach Rapallo. Deshalb stehen wir um halb acht auf und frühstücken. Wir haben keine Hektik, denn unser Bus geht um 9:40 Uhr. Der Bus Nummer 11 bringt uns zur Autostationi wo wir auf unseren Flixbus warten. Es ist der Bus Richtung Montpellier in Frankreich. Es ist wieder ein sehr moderner Bus mit Internet und Toilette.
Nach gut 2 Stunden fahren wir jetzt in den Apenin hinein und die Autostrada wird immer kurviger. Dafür ist der Ausblick sehr viel interessanter. Wir wussten gar nicht, dass der Apennin ein recht hohes Gebirge ist. Interessanterweise fährt der Bus von Bologna über Parma Richtung Küste nach La Spezia und dann an der Küste entlang nach Genua. Wir kommen also an Rapallo vorbei. Nach vier Stunden Fahrt kommen wir mit einer viertel Stunde Verspätung in Genua an. Für unseren Zug nach Rapallo reicht es trotzden gut. Jetzt fahren wir mit dem Zug wieder eine Strecke zurück bis Rapallo. Alessandra erwartet uns am Bahnhof und bringt uns zu unserer nächsten Unterkunft. Sie ist etwa 200 Meter vom Bahnhof entfernt und sehr schön. Zur Begrüßung steht eine Flasche Frizzante da und es hat alles, was man so braucht. Vor allem, wenn man wie wir mit Bus und Bahn unterwegs ist, ist es schön, alle notwendigen Sachen in einer Ferienwohnung vorzufinden. Wir haben schon viele Ferienwohnungen gesehen, aber diese ist am besten eingerichtet. Auch eine Waschmaschine hat es und wir können gleich Wäsche waschen.
Wie schauen uns noch ein wenig die Stadt an und kaufen ein bisschen ein.
Der Frizzante scheckt uns sehr gut und wir wollen Alessandra fragen, wo es ihn zu kaufen gibt.

Panoramaweg Baden-Baden Etappe 2

1. Mai und schönes Wetter! Karin und ich haben beschlossen, in diesem Jahr nicht zur Maikundgebung des DGB zu gehen, sondern mit Freunden ei...