Montag, 8. April 2019
Wir haben kein
Frühstück im Hotel bestellt, weil wir lieber etwas in einer Bar
essen wollen. So gehen wir gemütlich raus und zuerst an den Quai de
la Fraternité. Dort findet jeden Morgen ein Fischmarkt statt. Sehr
groß ist er allerdings nicht aber die Auswahl ist nicht schlecht.
Ein Fischer kommt gerade und bringt seinen Fang an Land. Ob die
Fischer davon leben können, bezweifle ich. Wenn eine Ferienwohnung
in Marseille hätten, würde ich dort auch frischen Fisch kaufen. Wir
gehen weiter zum Quai du Port. Die Sonne scheint herrlich und obwohl
es noch ziemlich frisch ist, setzen wir uns bei einer Bar im Freien
hin und bestellen ein Petit Dejeuneur. Das besteht aus einen Schocko
Croisant, einem halben Baguette, Butter und Marmelade und Kaffee
sowie einem Glas frisch gepressten Orangensaft. Für 6,50 Euro in
Marseille am Vieux Port ist das nicht schlecht.
Anschließend geht
es ins Panier-Viertel, einem Vorzeigestadtteil von Marseille.
Bergauf-bergapp und auch treppauf-treppab geht es kreuz und quer
durch das Viertel, das an jedem Straßeneck etwas neues bietet. Wir
kommen zur Vieux Charité, das einmal als Armenkrankenhaus gegründet
wurde. Leider können wir sie nur von der Straße aus ansehen, das
sie montags geschlossen ist.
Unterwegs kaufen
wir uns Brot und Wurst, dazu Gurke, Tomate und Oliven.
Anschließend gehen
wir zur „Cathédrale de la Major, der größten Kirche in der
Stadt. Sie ist sowohl von außen als auch von innen beeindruckend.
Nicht weit davon
entfernt ist das MuCEM, das Museum der Zivilisation Europas und des
Mittelmeerraumes. Dies ist ein beeindruckender Bau aus Stahl, Beton
und Glas.
Bevor wir sie
besichtigen setzen wir uns am Ufer auf eine Bank und essen.
Anschließend gehen
wir in desMuCEM. Allerdings nicht in eine Ausstellung sondern wir
laufen auf einem Steg um das Gebäude nach oben. Nach außen hat es
eine gebrochene Betonfassade und innen viel Glas und Stahl. Oben ist
ein Cafe und wir trinken einen Kaffee, der wohl mit der Höhe auch
immer teurer wird. er hat drei Euro gekostet.
Über einen Steg
(Passerolle) geht es zum Fort Saint Jean. Das ist eines der beiden
Forts, die den Eingang des Hafens überwachten. Von einem der Türme
hatten wir einen schönen Überblick über die Stadt. Es gibt dort
auch einen Garten der Immigration, der sehr schön angelegt ist. Nach
einem Rundgang geht es über einen weiteren Steg wieder ins
Panier-Viertel. Auf dem Place de Lenche trinken wir einen Pastis als
Aperitiv. Auf dem Rückweg zum Hafen kommen wir an einem Eisstand
vorbei, der schwarzes Vanilleeis anbietet. Natürlich probieren wir
es und es schmeckt gut. Muss es auch, wenn eine Kugel 3 Euro kostet.
Im Hafen fahren wir
mit dem Ferry-Boat auf die andere Seite. Das ist bei unserer Karte
enthalten.
Im Hotel ruhen wir
uns nun etwas aus.
So gegen acht Uhr
gehen wir essen. Gestern sind wir am S´Esplanade vorbeigekommen und
es hat uns zugesagt. Sie bieten dort ein Dreigängemenü für 20 Euro
an und das ist nicht schlecht.
Wir wählen an
diesem Abend
Vorspeise Karin:
Muscheln, Frieder: Muscheln, Austern und Schnecken
Hauptgericht Karin:
Variation von zwei Sorten Fisch, Frieder: Bouillabaise
Nachtisch: Karin:
Mousse au Chocolade, Frieder: Ziegenkäse
dazu eine Flasche
Weißwein
es war sehr gut und
wir können es nur empfehlen.