Nach dem ich aufgestanden
bin bringe ich den Müll weg und gehe Brötchen holen. Dazu noch Schinken, Salami
und Käse. Auf dem Heimweg fängt es an zu regnen. Ich hoffe, dass es nicht
stärker wird.
Entspannt frühstücken wir,
packen unsere Rucksäcke, räumen und noch ein wenig auf. Es regnet jetzt
ziemlich stark! Zum ersten mal auf unserer Reise regnet es richtig stark. So
erleichtern wir Alessandra um einige Müllbeutel, um unsere Rucksäcke vor der
Nässe zu schützen. Glücklicherweise sind es zum Bahnhof nur knapp 200 Meter und
wir werden nicht sehr nass. Sowohl am Fahrkartenschalter als auch am Automaten
hat es viele Leute. Die Mädchen am Automaten brauchen ziemlich lange und ich
bekomme die Fahrkarten am Schalter dann doch schneller. Mit den Automaten ist
es auch so eine Sachen: Erst machen sie einen darauf aufmerksam, dass man gut
auf seine Sachen aufpassen soll - auch auf deutsch, wenn man das so will. Dann
muss man sich durch das Menü klicken, bis man endlich sein Geld los wird. Wenn
dann ein Fehler passiert, muss man eventuell von vorne anfangen.
Am Bahnhof müssen wir noch
etwas warten, bis der Zug nach Genova-Brignole kommt. Genova-Brignole ist der
Umsteigebahnhof Richtung Ventemiglia, dem Grenzbahnhof nach Frankreich. Die
Fahrt geht teilweise direkt am Meer vorbei, das ist sehr schön und es hat auch
aufgehört, zu regnen.
Um halb zwei erwarten uns
Christa und Jürgen am Bahnhof in Imperia und wir fahren gemeinsam zu ihrem Haus
hoch über Dolcedo. Vom Wintergarten können wir bis ans Meer sehen.
Jürgen kocht, Emma auch und
es gibt viele verschiedene Kleinigkeiten zu essen. Dazu viel Wein. Wir reden,
essen und trinken (ziemlich viel) bis wir dann zu Bett gehen. Es regnet die
ganze Nacht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen