Mittwoch, 10. April 2019

Imperia 1


Nach dem ich aufgestanden bin bringe ich den Müll weg und gehe Brötchen holen. Dazu noch Schinken, Salami und Käse. Auf dem Heimweg fängt es an zu regnen. Ich hoffe, dass es nicht stärker wird.
Entspannt frühstücken wir, packen unsere Rucksäcke, räumen und noch ein wenig auf. Es regnet jetzt ziemlich stark! Zum ersten mal auf unserer Reise regnet es richtig stark. So erleichtern wir Alessandra um einige Müllbeutel, um unsere Rucksäcke vor der Nässe zu schützen. Glücklicherweise sind es zum Bahnhof nur knapp 200 Meter und wir werden nicht sehr nass. Sowohl am Fahrkartenschalter als auch am Automaten hat es viele Leute. Die Mädchen am Automaten brauchen ziemlich lange und ich bekomme die Fahrkarten am Schalter dann doch schneller. Mit den Automaten ist es auch so eine Sachen: Erst machen sie einen darauf aufmerksam, dass man gut auf seine Sachen aufpassen soll - auch auf deutsch, wenn man das so will. Dann muss man sich durch das Menü klicken, bis man endlich sein Geld los wird. Wenn dann ein Fehler passiert, muss man eventuell von vorne anfangen.
Am Bahnhof müssen wir noch etwas warten, bis der Zug nach Genova-Brignole kommt. Genova-Brignole ist der Umsteigebahnhof Richtung Ventemiglia, dem Grenzbahnhof nach Frankreich. Die Fahrt geht teilweise direkt am Meer vorbei, das ist sehr schön und es hat auch aufgehört, zu regnen.
Um halb zwei erwarten uns Christa und Jürgen am Bahnhof in Imperia und wir fahren gemeinsam zu ihrem Haus hoch über Dolcedo. Vom Wintergarten können wir bis ans Meer sehen.
Jürgen kocht, Emma auch und es gibt viele verschiedene Kleinigkeiten zu essen. Dazu viel Wein. Wir reden, essen und trinken (ziemlich viel) bis wir dann zu Bett gehen. Es regnet die ganze Nacht.

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