Sonntag, 21. April 2019

Panoramaweg Baden-Baden Etappe 1

Das Zeichen des
Panoramaweges
Nachdem am Donnerstag in den BNN der neu gestaltete Panoramaweg Baden-Baden in den höchsten Tönen gelobt wurde, beschlossen Karin und ich am heutigen Ostersonntag die erste Etappe zu Wandern.
Bei herrlichen Osterwetter -es waren bis zu 37 Grad angekündigt- ging es zuerst mit den Rädern zum Bahnhof und dann mit der S-Bahn nach Baden-Baden Bahnhof (in Oos). Anschließend mit dem Bus in die Innenstadt bis zur Haltestelle LA Museen. Schon kurz darauf entdeckten wir den grünen Kringel, der den Panoramaweg kennzeichnet.
Bernharduskapelle
Über Straßen und Treppen ging es an der Stiftskirche vorbei zum neuen Schloss. Da an einem Abzweig ein Zeichen fehlte, machten wir einen Abstecher zum Pädagogium. Das war nicht schlimm, da wir von dort den ersten Blick über die Stadt genießen konnten.
Hinter dem Neuen Schloss hörte der geteerte Weg auf, was wir begrüßten.
Altes Schloss
Nun ging es stetig bergauf, immer wieder unterbrochen durch Blicke auf die Stadt, auf die umliegenden Berge und das Rheintal. Kurz vor dem Alten Schloss statteten wir der Bernharduskapelle einen Besuch ab.
Obwohl das Alte Schloss eine Burgruine ist, macht sie immer noch einen imposanten Eindruck und die Ausblicke sind toll. Nach einer kurzen Besichtigung (da renoviert wird, konnten wir nicht überall hin) ging es weiter bergauf zum Battert. Der Battert ist eine Felsformation oberhalb von Baden-Baden und dort wird auch geklettert. Allerdings sind bestimmte Felsen wegen Vogelbrut gesperrt!
Der Weg wurde schmaler und felsiger. Die Ritterplatte oberhalb des Schlosses entschädigte für die Mühen des Aufstiegs: der Blick von dort ist atemberaubend!
Obwohl auf dem Weg hoch von Baden-Baden nicht sehr viele Leute unterwegs waren, war die
Blick von den Battertfelsen
Ritterplatte ziemlich voll. Bis zum Alten Schloss kann man nämlich mit dem Auto fahren. Wir wählten den Oberen Felsenweg und wanderten noch eine Strecke, bis wir einen schönen Felsen mit Ausblick fanden und dort Vesper machten. Hier konnten wir auch den Kletterern zusehen, die die Felsen bestiegen.
Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es weiter an der Bergwachthütte vorbei zur Unteren Batterthütte und von dort über die Engelskanzel und den Parkplatz Wolfsschlucht zur
Teufelskanzel
Teufelskanzel. Jetzt war es nicht mehr weit zu unserem Ziel - der Talstation der Merkurbahn.
Eine lange Schlange stand an der Talstation, so dass wir auf eine Fahrt nach oben verzichteten und lieber mit dem Bur nach Baden-Baden fuhren und dort einen Aperitivo tranken. (Leider gab es keine Häppchen wie in Norditalien).
Mit dem Bus zum Bahnhof und mit dem Zug nach Hause und ein schöner Wandertag ging zu ende.


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