Heute wollen wir wandern gehen. Und zwar im Parco di Portofino. Vor zig Jahren war Karin schon mal mit Angelika zusammen in Portofino und sie möchte es gerne mal wieder sehen. So beschließen wir, mit dem Zug nach Camogli zu fahren. Das sind zwei Stationen Richtung Genua.
In Camogli geht es dann los: zunächst einem kleinen Tal entlang in die Höhe. Der Weg ist betoniert, damit die Leute mit dem Motorrad zu ihren Häusern fahren können, die sich hier nach oben aneinander reihen. Es geht gleich richtig zur Sache: bergauf und nach ca. 40 Minuten erreichen wir San Rocco di Camogli, ein kleines Nest in den Bergen, natürlich mit Kirche.
Weiter geht es auf dem Weg Nr. 5, der mit zwei roten Punkten gekennzeichnet ist immer weiter nach San Fruttuoso. Kurz hinter San Rocco verkaufen findige junge Leute Keramik und Kaffee. Ich hätte gerne zwei Espressotassen gekauft, aber es gab nur eine, die mir gefiel. So kaufte ich keine. Bei einem Abzweig geht es nach Punto Chiapa am Meer unten. Das machen wir aber nicht, da wir sonst wieder steil nach oben müssten. So bleiben wir oben und der Weg wird immer besser. Teilweise sind Ketten angebracht und der Weg ähnelt mehr einem Klettersteig als einem Wanderweg. Er ist häufig ziemlich ausgesetzt und wir müssen aufpassen. Die Steine sind von den vielen Wanderern abgeschliffen und speckig. Wenn wir schon denken, jetzt geht es gemütlich, kommt wieder eine felsige Partie mit Ketten.
Es geht dann nach unten in ein Tal und weiter zu einem Pass hinauf bevor es in Serpentinen nach San Fruttuoso hinuntergeht. Dieses besteht aus ein paar Häusern in einer Bucht und natürlich einer Kirche. Für meine Knie war diese Wanderung ganz schön anstrengend. Ein wenig sollte ich sie doch schonen.
Wir beschließen deshalb, mit dem Boot nach Santa Margherita zu fahren, dort gut essen zu gehen und dann mit der Bahn nach Hause.
Das machen wir auch so. Das Boot fährt 1/2 Stunde später, so dass wir genügend Zeit haben, uns ein wenig auszuruhen. Für Karin gibt es auch ein Highlight: das Boot hält in Portofino und wir können es vom Boot aus sehen. Viele Leute gehen an Bord, um mit dem Boot nach Hause zu fahren. Da Sonntag ist, ist der Betrieb groß.
Ich frage Alessandra nach einem guten Fischrestaurant in Santa Margherita und sie nennt mir zwei. Eines davon finden wir nicht gleich und so gehen wir ins "Santa Lucia".
Als Vorspeise bestellen wir Meeresfrüchte (wir teilen uns eine Portion und das ist gut so) und als Hauptgericht Fisch mit Kartoffeln. Dieser wird uns zuerst ganz gezeigt und dann tranchiert auf zwei Tellern gebracht. Dazu eine Flasche Weißwein und eine Flasche Wasser. Es schmeckt hervorragend. Es war natürlich nicht ganz billig aber einmal im Urlaub muss man sich das gönnen. Als Abschluss noch einen Nachtisch und Kaffee. Damit ist dieser Tag gut beendet und wir fahren mit dem Zug wieder nach Hause.
Dienstag, 2. April 2019
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