Mittwoch, 10. April 2019

Marseille 2

Montag, 8. April 2019


Wir haben kein Frühstück im Hotel bestellt, weil wir lieber etwas in einer Bar essen wollen. So gehen wir gemütlich raus und zuerst an den Quai de la Fraternité. Dort findet jeden Morgen ein Fischmarkt statt. Sehr groß ist er allerdings nicht aber die Auswahl ist nicht schlecht. Ein Fischer kommt gerade und bringt seinen Fang an Land. Ob die Fischer davon leben können, bezweifle ich. Wenn eine Ferienwohnung in Marseille hätten, würde ich dort auch frischen Fisch kaufen. Wir gehen weiter zum Quai du Port. Die Sonne scheint herrlich und obwohl es noch ziemlich frisch ist, setzen wir uns bei einer Bar im Freien hin und bestellen ein Petit Dejeuneur. Das besteht aus einen Schocko Croisant, einem halben Baguette, Butter und Marmelade und Kaffee sowie einem Glas frisch gepressten Orangensaft. Für 6,50 Euro in Marseille am Vieux Port ist das nicht schlecht.
Anschließend geht es ins Panier-Viertel, einem Vorzeigestadtteil von Marseille. Bergauf-bergapp und auch treppauf-treppab geht es kreuz und quer durch das Viertel, das an jedem Straßeneck etwas neues bietet. Wir kommen zur Vieux Charité, das einmal als Armenkrankenhaus gegründet wurde. Leider können wir sie nur von der Straße aus ansehen, das sie montags geschlossen ist.
Unterwegs kaufen wir uns Brot und Wurst, dazu Gurke, Tomate und Oliven.
Anschließend gehen wir zur „Cathédrale de la Major, der größten Kirche in der Stadt. Sie ist sowohl von außen als auch von innen beeindruckend.
Nicht weit davon entfernt ist das MuCEM, das Museum der Zivilisation Europas und des Mittelmeerraumes. Dies ist ein beeindruckender Bau aus Stahl, Beton und Glas.
Bevor wir sie besichtigen setzen wir uns am Ufer auf eine Bank und essen.
Anschließend gehen wir in desMuCEM. Allerdings nicht in eine Ausstellung sondern wir laufen auf einem Steg um das Gebäude nach oben. Nach außen hat es eine gebrochene Betonfassade und innen viel Glas und Stahl. Oben ist ein Cafe und wir trinken einen Kaffee, der wohl mit der Höhe auch immer teurer wird. er hat drei Euro gekostet.
Über einen Steg (Passerolle) geht es zum Fort Saint Jean. Das ist eines der beiden Forts, die den Eingang des Hafens überwachten. Von einem der Türme hatten wir einen schönen Überblick über die Stadt. Es gibt dort auch einen Garten der Immigration, der sehr schön angelegt ist. Nach einem Rundgang geht es über einen weiteren Steg wieder ins Panier-Viertel. Auf dem Place de Lenche trinken wir einen Pastis als Aperitiv. Auf dem Rückweg zum Hafen kommen wir an einem Eisstand vorbei, der schwarzes Vanilleeis anbietet. Natürlich probieren wir es und es schmeckt gut. Muss es auch, wenn eine Kugel 3 Euro kostet.
Im Hafen fahren wir mit dem Ferry-Boat auf die andere Seite. Das ist bei unserer Karte enthalten.
Im Hotel ruhen wir uns nun etwas aus.
So gegen acht Uhr gehen wir essen. Gestern sind wir am S´Esplanade vorbeigekommen und es hat uns zugesagt. Sie bieten dort ein Dreigängemenü für 20 Euro an und das ist nicht schlecht.
Wir wählen an diesem Abend
Vorspeise Karin: Muscheln, Frieder: Muscheln, Austern und Schnecken
Hauptgericht Karin: Variation von zwei Sorten Fisch, Frieder: Bouillabaise
Nachtisch: Karin: Mousse au Chocolade, Frieder: Ziegenkäse
dazu eine Flasche Weißwein

es war sehr gut und wir können es nur empfehlen.

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